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Was ist eine gute Informations-Architektur wert?

09. Februar 2026

Vor jedem Buttondesign und jeder Texterstellung steht bei einem Website-Projekt die Entwicklung der Informationsarchitektur. Aber was bringt es, wenn beim Relaunch auch die Struktur überdacht wird? Spoiler: viel.

Opake Würfel, die blau und grün leuchten und durch Drähte miteinander verbunden sind

Man möchte meinen, die Struktur einer Webseite ergibt sich von selbst. Doch abhängig von den jeweiligen Inhalten, Zielen und Zielgruppen kann ein und dieselbe Webseite ganz unterschiedlich aussehen und organisiert sein. Das große Ziel: User sollen möglichst schnell und einfach ihre selbstgesteckte Aufgabe lösen – also Informationen finden, Kontakt aufnehmen oder etwas beauftragen.

User denken in Aufgaben

 

Jede Person, die eine Website besucht, hat ein individuelles Ziel. Sie möchte etwas erledigen, erfahren oder Hilfe für eine Entscheidungsfindung bekommen. Aus diesem Grund helfen die Erstellung von User Stories – als [Rolle] möchte ich [Funktion], damit [Ziel] – bei der Neukonzeption. Sie helfen dabei, die Anforderungen von Usern an die Website abzubilden und darauf aufbauend, eine sinnvolle Informationsarchitektur zu entwerfen.

Mehr als nur Seiten­organisation: die Informations­architektur

 

Um diese User Stories beziehungsweise User-Anforderungen so in die Website zu integrieren, dass Personen mit ihren Absichten schnell ans Ziel kommen, braucht es eine durchdachte Informationsarchitektur. Sie beschreibt, an welcher Stelle welche Inhalte verortet und wie die einzelnen Seiten und Bereiche untereinander verknüpft sind. Sie schafft somit ein Gerüst, das Zusammenhänge mitdenkt und das Suchen und Finden so einfach wie möglich gestaltet.

Marken profitieren gleich mehrfach von einer guten Struktur

 

Eine sinnige Struktur – sowohl innerhalb der gesamten Website als auch innerhalb einer Einzelseite – reduziert die kognitive Belastung der User. Sie müssen weniger nachdenken, weniger klicken und sind schließlich zufriedenen mit ihrer Website-Experience. Das lässt sich auch messen und zeigen durch:

  • geringere Absprungraten
  • bessere Conversion-Raten
  • bessere Auffindbarkeit in Suchmaschinen
  • höhere Verweildauer

Da klare Hierarchien, sinnvolle Überschriften oder eine hilfreiche interne Verlinkung von Inhalten auch Suchmaschinen beim Verständnis helfen, ist eine gute Informationsarchitektur die Basis für nachhaltiges SEO. 

Die Grundlage für Erfolg – eine fundierte Recherche

 

Bei der Definition einer Informationsarchitektur müssen bewusst Entscheidungen getroffen und eine Priorisierung von Inhalten vorgenommen werden. Nur so kann am Ende etwas entstehen, das den User-Anforderungen entspricht und nicht alle Themen gleichwertig nebeneinander stellt.


Dafür müssen im Vorfeld folgende Fragen gestellt und beantwortet werden:

  • Welche Inhalte sind wirklich relevant?
  • Welche Begriffe verstehen unsere User?
  • Welche Inhalte gehören zusammen?
  • Was muss schnell erreichbar sein, was nicht?

Ist das beantwortet, ist die Informationsarchitektur nur noch eine logische Ableitung.

Fazit

 

Eine gut durchdachte Informationsarchitektur ist somit viel mehr als ein technisches Detail. Sie bildet die Grundlage für eine Website, die eine gute Experience ermöglicht, Anfragen generiert, Umsätze ankurbelt und das Markenimage stärkt. Mit diesem Gedanken im Kopf, wird dieser erste, oft unterschätzte Schritt der Website-Gestaltung zur strategischen Basis für alles, was kommt – vom Design bis zum Content.

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