Make Art
not War

Kann Kunst die Identität einer Stadt verändern? Metropolink, das Heidelberger Festival für urbane Kunst, stellt sich diese Frage. Und lädt ein zum Chillen, Kreativsein und sich Inspirieren lassen.

Graffitiwand im Entstehungsprozess

Vom 5. bis 20. Juli 2019 findet das Heidelberger Metropolink-Festival für urbane Kunst statt – bereits zum fünften Mal. Das pulsierende Zentrum ist die Konversionsfläche Patrick-Henry-Village. Ehemals amerikanisches Wohnviertel für in Heidelberg stationierte US-Soldaten und ihre Familien, heute Raum für StreetArt, Lichtdesign, Performance und Begegnungen – entsprechend dem diesjährigen Motto „Make Art not War“.

Wegweiser aus Karton
Wandgraffiti von Künstler Iron Monkey

Seit 2014 wurden im Rahmen des Festivals mehr als 50 Fassaden, 35 Stromverteilerkästen und 4 Trafohäuser gestaltet. Über 100 Künstler haben sich eingebracht. Dieses Jahr unter anderem auch Sweetuno, ein Graffiti-Künstler, mit dem wir bereits zusammen das Projekt „Anästhesisten-Rap“ für den Berufsverband deutscher Anästhesisten umgesetzt haben.

Das Festival wird unter der Leitung des Kurators Pascal Baumgärtner dabei auch immer mehr zum kulturellen Stadtentwicklungsprojekt, das sich der Pioniernutzung der Patrick-Henry-Village annimmt. Das Ziel: Gemeinsam neue Räume für StreetArt entwickeln und so die urbane Kunst fest in den Kulturbetrieb und damit in die kulturelle Identität der Stadt Heidelberg integrieren.

„Die Kunst im öffentlichen Raum schafft es, Menschen jeden Alters, unabhängig von Religion, Herkunft, gesellschaftlicher Stellung oder politischer Haltung aneinander anzunähern und miteinander zu verbinden“, heißt es im diesjährigen Programmheft.

Ehemaliger US-Supermarkt mit StreetArt
Stuhl auf Reifen auf einem Parkplatz für Rollstuhlfahrer
Graffiti-Künstler bei Sprayen

Wir waren bei der Wanderöffnung an der Hagebutze sowie in der Patrick-Henry-Village vor Ort und können nur bestätigen: Heidelberg zeigt sich als Teil des „Creative City Network der UNESCO“ von seiner jungen und kreativen Seite. Wohlfühlen und zusammenkommen, an ungewöhnlichen Plätzen, mit verschiedensten Menschen, StreetArt genießen und Inspiration tanken

 

Wir empfehlen: hingehen, mitmachen, inspirieren lassen!

 

Mehr Infos zum Festival und Programm gibt’s hier:

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