Let's Play(-mais) im Design Thinking

Was kann man alles aus bunten Maisflips machen? Wir haben in unserer jährlichen Kreativchallenge den Versuch gewagt. Mittlerweile nutzen wir den Playmais auch für die Prototyp-Entwicklung bei Design Thinking-Workshops.

Charlie Chaplin-Verkleidung aus Playmais
Gandalf-Verkleidung aus Playmais

Challenge accepted! Jedes Jahr kurz vor Weihnachten ist es soweit. Bei mangler+noller wartet eine kreative Challenge auf die Mitarbeiter. Die Idee: raus aus der Komfortzone. Mit unüblichen Mitteln soll eine spezifische Aufgabe, fern vom Alltagsbusiness, gelöst werden, was dazu führt, dass sich alle auf eher unbekanntes Terrain begeben und unkonventionelle Lösungen finden müssen. Der Hauptgewinn: Ewiger Agenturruhm und ein „Oller Preis“. Ob Video, Gedicht oder Handarbeit – in den vergangenen Jahren haben sich hier wahre Goldschätze angesammelt. Nun wird es Zeit, sie aus den Schubladen zu holen. Den Anfang macht ein Kinderspielzeug, das sich auch für den Einsatz in Design Thinking-Workshops eignet: Playmais.

Für alle Menschen ohne bastelwütige Kinder: Playmais sieht aus wie bunte Erdnussflips, riecht auch so. Schmeckt aber nicht besonders. Befeuchtet man die Playmais-Flips, kleben sie ganz wunderbar aneinander. Perfekt also zum Austoben überschüssiger Kreativität. Die Challenge damals war, sich mit dem Playmais in einen Promi oder seinen persönlichen Held zu verwandeln. Bärte, Masken, Lippen, Haare, Accessoires – all das musste aus den Playmais-Flips entstehen. Das Ergebnis, nun ja, seht selbst.

Dornröschen-Verkleidung aus Playmais

Damals war das für alle ein großer Spaß. Gandalf der Graue, Marge Simpson oder Charlie Chaplin waren zuerst nur vage Ideen unserer Kollegen und wurden schließlich aus den klebrigen Flips geformt.  Aber auch im Kreativalltag gibt es für sie eine Verwendung: Design Thinking. In der sogenannten Prototyping-Phase müssen aus den zuvor entworfenen Ideen in kürzester Zeit erste Prototypen entstehen. Diese ermöglichen erste Experience-Einschätzungen und decken Brüche zwischen Vorstellung und tatsächlicher Handhabung auf. Besonders wenn die Idee erfahrbar dargestellt werden soll, bietet Playmais die Möglichkeit, in kurzer Zeit physisch greifbare Gegenstände zu schaffen. Ein Eimer Playmais-Flips, ein feuchter Schwamm, kreative Köpfe – mehr braucht es dafür nicht. Der Vorteil: Je eher der Prototyp seiner wirklichen Form entspricht, desto realistischer lassen sich Nutzungsszenarien in dieser Phase des Design Thinkings simulieren – und treffende Insights für die Schritte nach dem Prototyping ableiten. Zudem regen die bunten Flips unsere Kreativität an und helfen, die Idee während des unterhaltsamen Gestaltens zu optimieren. Und wir sagen es wirklich gerne: Sie machen irre viel Spaß!

 

Unser Fazit: Einfach mal beim nächsten Design Thinking-Workshop austesten, Spaß haben und ansehnliche Prototypen entwickeln!

Marge Simpson-Verkleidung aus Playmais
Katzenberger-Verkleidung aus Playmais

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