Langweilt mich nicht!

Mit der steigenden Relevanz von LinkedIn, wachsen auch die Anforderungen an Inhalte, die aus der breiten Masse hervorstechen möchten. Hier ein paar Anregungen.

Scroll, scroll, Chance vertan. Immer mehr Unternehmen versuchen, LinkedIn für die Lead-Generierung zu nutzen. Das macht auch Sinn, tummeln sich hier doch unzählige Entscheider und potentielle Kunden. Das Problem: Je mehr Firmen um deren Gunst kämpfen, desto geringer wird die Chance, gesehen zu werden. Mittelmäßige Beiträge verlieren sich in den endlosen Weiten der Feeds. Wer seine Zielgruppe erreichen und bewegen möchte, sollte auffallen – und nicht mit 08/15-Marketing-Blabla langweilen.

 

Video is king

Bewegtbild gelingt, was Texten und Bildern schwerfällt: Emotionen wecken. Kein Wunder, dass vor allem kurze Videos erfolgreich sind – ganz gleich ob Produkt-, Erklär- oder Imagevideo.

 

Kurz und klar

Social Media ist das Gegenstück zu Print. Heißt: sofort auf den Punkt kommen und klare Botschaften bieten. Mit langen Herleitungen verliert man potenzielle Kunden. Mit umständlichen Sätzen verwirrt man sie. Mit zu vielen Details sorgt man für Langeweile. Also lieber vermeiden und „Butter bei die Fische“.

 

Vielfalt zeigen

Immer nur die eigenen Produkte beweihräuchern? Oder dauernd den tollen CEO gut dastehen lassen? Damit begeistert man niemanden. Wer vielfältige Inhalte liefert, die Tiefe bieten und manchmal auch überraschen, ist auf dem richtigen Weg. Die Möglichkeiten sind grenzenlos.

 

Social Network

Bei aller Contentfixierung ist die mächtigste Waffe von LinkedIn die Interaktion. Wem es gelingt, den User zu einer Handlung zu bewegen oder zu einem Gespräch zu bringen, hat schon fast gewonnen.

 

Authentizität wagen

Unternehmen planen gerne. Ausgefeilte Redaktionspläne, glattpolierte Texte und Bildmaterial, das keinerlei Angriffspunkte bietet. Alles verständlich. Aber auch unheimlich öde. Wer sich traut, menschlich zu kommunizieren, wer spontan und ehrlich ist, ist der Konkurrenz einen Schritt voraus.

 

Farbe bekennen

Marken sind gerne unpolitisch. Meinungen polarisieren und können Share- bzw. Stakeholder verärgern. Auch verständlich. Aber: Wer sich große gesellschaftliche Themen zu eigen macht, die nicht verhandelbar sind – Diskriminierung, Sexismus oder die Klimakrise beispielsweise –, kann es hier ein wenig menscheln lassen und vielleicht den entscheidenden Unterschied liefern.

 

Fazit: Selbst wenn LinkedIn vorgibt, eine reine Businessplattform zu sein, treffen hier jedes Mal Menschen aufeinander. Nutzen wir also diese Chance.

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